Dienstag, 29. März 2016

Totenkopfäffchen

Heute nur ein paar ganz kurze Worte;
Gestern lag ich so neben der Bar in der Hängematte, mit Kindel in der Hand, wieder einmal in ein Buch versunken (A Dance with Dragons, ich dachte bevor der sechste Band herauskommt...) als plötzlich der Lärm losging. Ein Geraschel und Gekreische, Äste die sich biegen und hin und her geschüttelt werden, Blätter und Gehölz das zu Boden fällt. Ich schaue auf und weis; die Affen kommen.
Jeden Tag zwischen fünf und sechs werden wir von einer kleinen Horde Totenkopfäffchen heimgesucht. Sie tollen in den Bäumen herum, schwingen  von Ast zu Ast, jagen sich durch die Blätterdächer oder scheinen die staunenden Besucher kek Anzgrinsen.
Es ist eines dieser Schauspiele die Touristen den Atem rauben, sie mit ihren Kameras eine halbe Stunde oder mehr an dem Holzgelände gelehnt ausharren lässt und zu jeder Menge "Oh" und "Ah" führt. 
Ich bin schon daran gewöhnt, zumindest soweit man sich als Europäer in Ecuador an in freier Wildbahn lebende Affen die keine zwei Meter vor einem durch die Bäume schwingen gewöhnen kann. Irgendwie reist es mich doch immer mit. Das Nächste Mal mache ich Fotos.

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