Donnerstag, 17. März 2016

Vom Regen

Heute regnet es.
Ein Mix aus einzelnen schweren Tropfen die die dich Blind machen, sollten sie in deinen Wimpern hängen bleiben und kleinen Schauern bei denen zwei Minuten im Freien nasse Kleidung für die nächsten Tage versprechen. Er stört nicht, der Regen. Er sorgt für eine angenehm kühle Luft, es riecht frischerer und sauberer als nach einem Tag voller Sonne. Man kann sich in eine Jogginghose und dünne Jacke kuscheln, fühlt sich nicht schlecht keine Bewegung zu machen und hat den ganzen Tag Lust auf heißen Kaffee oder Tee.
Für die Touristen ist es natürlich nicht die beste Überraschung. Zwar erwartet man im Regenwald hin und wieder feuchtes Wetter, aber die Meisten scheint es doch überraschend zu treffen.
Darum latschen sie trotzdem durch den Dschungel, kämpfen sich mit Gummistiefen durch schlammige Wege, versuchen ihr Gleichgewicht zu halten und das von den Bäumen tropfende Wasser zu ignorieren.
Regen sorgt auch für mehr und brauneres Wasser. Der Fluss steigt, der kleine Steg verschwindet, das Wasser wird schmutzig. Nebenflüsse schwemmen Dreck und Sand an, man erkennt den Grund nicht mehr. Die Strömung wird stärker, ich bekomme ein mulmiges Gefühl wenn sich Touristen einbilden schwimmen gehen zu müssen.
Ob Sonne besser ist?
Ich weiß es nicht. Am besten ist ein bewölkter Himmel, dann verglüht man nicht, muss aber auch nichts wortwörtlich ins Wasser fallen lassen.

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