Irgendwann um 8 Uhr morgens wurden wir von unserem Busfahrer auf einer Straße ausgesetzt mit den Worten "Ja, hier ist Otavalo, nur ein kleines Stück dann seit ihr da". Ein Taxi und 1,50$ später erreichten wir die Stadt dann wirklich.
Jeder der schon einmal versucht hat in einem Bus zu schlafen weis, dass man danach nicht sonderlich ausgeruht ist. Darum gingen wir den ersten Tag in Otavalo langsam an, erst einmal ins Hostal etwas essen. Papa und Dani verliebten sich regelrecht in das Frühstück, Weckerln die den Ansatz einer knusprigen Rinde haben, guter Kaffee... ich hatte nichts dagegen musste aber zu meinem eigenen Schrecken festestellen dass mir Eier abgingen. Was die Beiden nicht mehr sehen konnten war ich nach meiner Zeit hier schon zu sehr gewöhnt, Frühstück ohne Ei? Wie soll das gehen?
Jeder der schon einmal versucht hat in einem Bus zu schlafen weis, dass man danach nicht sonderlich ausgeruht ist. Darum gingen wir den ersten Tag in Otavalo langsam an, erst einmal ins Hostal etwas essen. Papa und Dani verliebten sich regelrecht in das Frühstück, Weckerln die den Ansatz einer knusprigen Rinde haben, guter Kaffee... ich hatte nichts dagegen musste aber zu meinem eigenen Schrecken festestellen dass mir Eier abgingen. Was die Beiden nicht mehr sehen konnten war ich nach meiner Zeit hier schon zu sehr gewöhnt, Frühstück ohne Ei? Wie soll das gehen?
Jedenfalls war das Frühstück im Hostal neben dem Besuch in einem amerikanisch geführten Kaffee, dass eine Tribeka/Barista Atmosphäre hatte eine tägliche Station in unserer Zeit in Otavalo.
Nach dem Essen schlenderten wir durch die Stadt, schauten am Markt vorbei und kauften gleich ein paar Kleinigkeiten und Mitbringsel. Danach fuhren wir mit einem Taxi zum Parque Condor, einer Arte Mini-Zoo in der man Greifvögel beobachten kann, unter anderem eben Condore. Eigentlich kann man ähnliches bei uns machen, es war nicht meine erste Greifvogelschau, aber vor allem die Condore waren beeindruckend. Außerdem gab es so verdammt viele Eulen.
Wir spazierten danach in die Stadt zurück, setzten uns für mehr als eine Stunde in besagtes amerikanisches Café und nach einem Abendessen aus Morocho und Empanada ging es ins Bett. Zumindest Dani, ich und Papa gönnten uns noch einen Cocktail ;)
Wir spazierten danach in die Stadt zurück, setzten uns für mehr als eine Stunde in besagtes amerikanisches Café und nach einem Abendessen aus Morocho und Empanada ging es ins Bett. Zumindest Dani, ich und Papa gönnten uns noch einen Cocktail ;)
| Condor |
| Dani fliegt ^^ |
Donnerstags waren wir im Gegensatz zum Vortag wieder frisch und munter (mehr oder weniger, Dani kann in der Früh nicht gut aufgelegt sein). Wir hatten am Vortag mit einem Taxifahrer einen Ausflug ausgehandelt, darum ging es zur Lagune Mojanda. Hierher gibt es keine Busse, nicht schlecht so vermeidet man den Massentourismus. Eigentlich wollten wir auf einen kleinen Berg hinaufwandern, liefen dann aber dank unserem Taxifahrer in die falsche Richtung und endeten damit eine andere Runde zu machen. Was solls, wir sahen drei wunderschöne Lagunen in einer Landschafft die mich an Cajas erinnerte.
Unterwegs trafen wir ein Schweizer Pärchen mit denen wir den Rest des Weges quatschten und uns die Zeit vertrieben. Schlussendlich ließen wir es uns aber doch nicht nehmen und kletterte zumindest auf eine kleinen Hügel um eine Art Gipfel zu haben. Beim runtergehen erspähten wir dann sogar ein paar andere Menschen die im ersten Moment fälschlicherweise für Flamingos gehalten wurden.
Unterwegs trafen wir ein Schweizer Pärchen mit denen wir den Rest des Weges quatschten und uns die Zeit vertrieben. Schlussendlich ließen wir es uns aber doch nicht nehmen und kletterte zumindest auf eine kleinen Hügel um eine Art Gipfel zu haben. Beim runtergehen erspähten wir dann sogar ein paar andere Menschen die im ersten Moment fälschlicherweise für Flamingos gehalten wurden.
Wir hatten mit unserem Fahrer ausgemacht, dass er uns abholen würde und siehe da, kaum waren wir wieder beim Ausgangspunkt tauchte er auf. Welch ein Service ;)
Am Abend konnte ich Papa und Dani endlich einmal zu richtig gutem Streetfood überreden, Kartoffeltortillas mit Fleisch, Salat und Spiegelei.
Freitag ging es wieder zu einer Lagune, dasselbe Szenario, mit dem Taxi eine gute halbe Stunde, danach wandern. "Cuicocha" ist eigentlich ein Vulkankratersee mit zwei Inseln in der Mitte, man hätte auch eine Bootstour machen können aber das ist doch viel zu langweilig. ;)
Also wanderten wir gute 5h um die Lagune, auf und ab, eine einzigartige Fauna und Flora bestanend mit zig verschieden Blumen in den unterschiedlichsten Farben. Unterwegs gab es einige kleine Hütten und Aussichtspunkte, wir trafen andere Touristen, unter anderem eine Schülergruppe und ein paar Amerikaner die wohl nicht ganz wussten auf was sie sich einließen. Es war eine wirklich schöne Wanderung, ich nutzte den letzten Tag noch voll aus und zwang Papa in zig wissenschaftliche und politische Diskussionen.
Einziger Nachteil, die letzten paar Kilometer musste man auf der Straße zurücklegen. Recht eintönig.
Einziger Nachteil, die letzten paar Kilometer musste man auf der Straße zurücklegen. Recht eintönig.
Zurück in Otavalo gab es nach dem üblichen Kaffee noch ein super gutes Abendessen bei dem ich mir ein Steak gönnte (billig verglichen mit dem was es zu Haus kostet).
| Dani wird geopfert ;) |
Und dann kam der Samstag, der letzte Urlaubstag, ich hätte heulen können, selten führte ich mich so anhänglich auf. Wir spazierten in der früh zum Tiermarkt, ein ziemlicher Wahnsinn bei dem von Kühen und Riesenschweine bis zu Hühnern alles verkauft wird. Danach dann der normale Samstagsmarkt obwohl "normal" hier das falsche Wort ist. Der Markt ist gewaltig, er zieht sich durch alles Straßen und Gassen, die komplette Innenstadt ist abgeschlossen. Wir liefen so ziemlich alles ab, kauften hier eine Tasche, da einen Pulli, dort Armbänder und jede Menge andere Mitbringsel. Dann noch Hornado gegessen (Spanferkel) und ab nach Quito. Ich mache es kurz und schmerzlos, wir hatten einen emotionales aber tränenlosen Abschied, Dani und Papa machen sich auf zum Flughafen, ich nach Baños.
Es waren wundervolle 2 Wochen, ich hatte unglaublich viel Spaß und Orte gesehen die ich mir sogar vor ein paar Monaten nicht hätte vorstellen können. Wenn ihr das lest, vor alle du, Papa, danke für so eine geniale, aufregende und ereignisreiche Zeit!
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