Endlich, ein anderer Titel.
Ich bin nicht ganz zufrieden damit, nennen wir es
Notlösung, aber der Andere hat einfach nicht mehr gepasst. Pessimist bin ich zwar
immer noch, aber mittlerweile hat mein Blog einen anderen Fokus.
Obwohl, heute ist mir wieder einmal nicht ganz so
toll zumute, die Woche war bisher einfach gesagt öd. Eigentlich wollte ich
darum heut nach Tena fahren, einfach mal ein bisschen die Stadt anschauen,
probieren ob ich irgendwo Postkarten bekomm, oder zumindest Briefumschläge, um
endlich mal das Versprechen ne Karte zu schreiben einzulösen. Und mich irgendwo
reinsetzten und nen Kaffee trinken der (hoffentlich) nicht aus Instand Pulver
besteht. Oder Empanadas essen, gibt’s hier in Arosemena nicht, sind aber verdammt
lecker.
Und jetzt regnet es.
Natürlich.
Aber auch Ecuador-Art.
Also einfach gesagt, es schüttet. Richtig. Jaja,
ich könnte einfach warten, oder? Aber ich muss um 7 wieder da sein, das heißt
mein Zeitfenster zum so wegfahren, dass es sinnvoll ist scheint eher beschränkt
zu sein. Klassische FWP (First World Problem) würd ich sagen.
Außerdem habe ich, um den ganzen eine weitere
pessimistische Note aufzuerlegen, gestern festgestellt, dass bis vor wenigen
Monaten das Busfahren hier noch einmal verdammt billiger war. Statt dem einen
Dollar zahlte man für eine Fahrt nach Tena 50 Cent. Mein Pech, nachdem dieser
Preis für ca. zehn Jahre gleich blieb musste man ihn natürlich genau jetzt
ändern. Ok, sein wir ehrlich, viel ist es immer noch nicht.
Ich bin selbst nicht ganz sicher was die Grundaussage
dieses Posts ist. Ehrlich schreibe ich nur weil ich mich sonst fadisieren
würde. Da bin ich am anderen Ende der Welt, in Ecuador, und beschwere mich
darüber, dass mir langweilig ist. Hmpf, ich bin wirklich armselig. Nicht einmal
in der Lage soziale Kontakte zu knüpfen.
Warum dachte ich noch einmal das in ein Kaff
mitten im Nirgendwo zu reisen um dort ein Jahr lang zu leben eine gute Idee
wäre?
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