Mittwoch, 20. Januar 2016

Reisen mit Mama#7 - Abschied und Otavalo

Der letzte Tag...
Wir standen früh auf um uns noch von Edwin uns Sonnia verabschieden zu können. Dann schnelles Frühstück, packen und ab nach Tena. Dort erwischten wir einen Bus um 9 und es ging weiter nach Quito. Es ist viel angenehmer zu Zweit zu reisen, die 5 Stunden vergingen wie im Flug. Ein bisschen aus dem Fenster starren, wieder einmal (wie bei mir und Mama typisch) über alle möglichen weltlichen, wirtschaftlichen und ökonomischen Themen diskutieren (awww ich habe das so vermisst) und den Urlaub noch einmal in Gedanken durchgehen. Außerdem liebe ich es in die Anden hinaufzufahren, die Berge sind einfach traumhaft schön, wenn der Dschungel immer weniger wird, die Landschaft kahler... es ist zum niederknieen.
In Quito sind wir nicht bis ganz in den Süden gefahren (wieso habe ich das ständig gemacht?) sondern früher ausgestiegen. Mama hat noch Sachen abgeholt, dann waren wir essen und nach einem relativ untramatischen Abschied (das Taxi hat gewartet, mehr als eine Umarmung war nicht drinnen) war sie plötzlich weg und ich wieder allein.
Aber schlussendlich kann ich eigentlich nur sagen, dass der ganze Urlaub der Wahnsinn war. Mal abgesehen davon, dass ich nie gedacht hätte, dass es so lustig wäre mit meiner Mama zu reisen habe wir wirklich viel gemacht und gesehen. Es gibt super Fotos und noch bessere Erinnerungen. Am liebsten hätte ich nie aufgehört zu reisen.

Freitag Abend habe ich dann Abraham, den Brasilianer den wir in Cajas kennengelernt haben, wiedergetroffen, er war auch in Quito. Ich war ja schon oft weg in Ecuador, aber Quito ist  prinzipiell wie bei uns. Während sie am Land noch mehr von der "lateinamerikanischen" Musik zu spielen scheinen war dass dann wirklich wieder dasselbe wie bei uns. Schade eigentlich.
Am Samstag waren wir dann in Otavalo. Abraham fragte ob ich mitwill und ich lass mir doch den Samstagsmarkt nicht entgehen. Gute Entscheidung, er war einfach gigantisch. Ich schwöre, wir sind garantiert 3-4 Stunden nur durch die Stadt gestreunt. Ich habe einen Pulli, einen Schal und wie immer Armbänder gekauft (gottseidank hatte ich nicht mehr Geld dabei). Das einzig mühsame war das verhandeln, obwohl ich mich da wahrscheinlich eh nicht so super angestellt habe. Ich wette ich hätte die Preise noch etwas tiefer drücken können.
Jedenfalls freu ich mich schon wenn ich mit Papa und Dani noch einmal herkomme, muss ja auch jede Menge Mitbringsel etc. kaufen ^^



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