Es gab einmal eine Zeit in der ich
sehr viel geschrieben habe. Vor allem Kurzgeschichten und Gedichte. Das ist
eines von letzterer Sorte. Schon etwas älter. Eines meiner Lieblingswerke. Leider hat es
keinen Titel, ich wüsste nicht wie ich es nennen sollte.
Merkwürdig, wie die Zeit verrinnt,
hier und da, und da und dort,
ein Moment, ein Augenzwinkern
und schon ist sie wieder fort.
Seltsam wie das Leben spielt,
ohne Ende, ohne Ziel,
irgendwie und irgendwo,
einfach viel zu instabil.
Komisch wie die Welt sich dreht,
links und rechts und andersrum,
keine abgegrenzte Richtung,
schräg, vernetz und seltsam krumm.
Kein Sinn und keine Ordnung,
Leben leben ohne Sein,
alles irgendwie verworren,
ohne Schmerz und ohne Pein.
Ohne Lust und ohne Liebe,
ohne weinen, ohne flehn,
Ohne Zorn und Wutausbrüche,
ohne hören, flüstern, sehn.
Ohne Hass und ohne Glück,
ohne betteln und vergessen,
ohne in den Himmel schrein,
ohne seine Kräfte messen.
Ein Weltbild ohne Klarheit,
ein Leben ohne einen Grund,
Zeit die viel zu schnell vergeht,
Grau und dunkel, hell und bunt.
Irgendwie und irgendwo,
ohne einen Sinn zu finden,
alles klar und so verworren,
leben, lernen, lieben, binden.
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