Das hier ist, wie der Titel schon verspricht, mein 100 Blogeintrag.
Eigentlich sind es mehr, rechnet man all die Entwürfe, die Erfahrungsgemäß nie veröffentlicht werden, dazu.
Es ist immer wieder schräg für mich durch meinen eigenen Blog zu scrawlen, es ist als würde man durch eine Art Geschichtsbuch blättern, in dem es ausschließlich um die eigene Person geht. Eine Aufzeichnung all der schönen und außergewöhnlichen Ereignissen des letzten Jahres, wie Erinnerungen besonderer Momente, festgehalten für die Ewigkeit. Und dennoch wir mir jedes Mal, wenn ich mich durch Fallschirmsprünge, Abreiseängste, Schulgeschichten oder Reiseerlebnisse lese, bewusst, dass ich hier doch nur einen bestimmen Teil von mir, meiner Persönlichkeit und meinem Umfeld einfange. Jeder der mich wirklich kennt und diesen Blog liest wird all die Unausgesprochenheiten wiedererkennen, all die keinen Erlebnisse die nirgends erwähnt wurden, Gefühle und Gedanken die einfach nicht für das Internet gemacht wurden. Wer mich wirklich kennt und zwischen den Zeilen liest wird es verstehen, wird die zurückgehaltenen Emotionen erkennen.
Was ich damit sagen will?
Es ist absolut nicht notwendig mich zu kennen um an meiner Reise, meinem Leben, Teil zu haben. Ich mag die Idee Leuten eine kleine Freude mit einem Blogeintrag zu bereiten, vielleicht ein paar Menschen auf den Geschmack von Ecuador zu bringen, ein bisschen Inspiration zu sein, dafür, dass man auch alleine, ohne Organisation oder richtigen Plan, ein Jahr lang in einem fremden Lang arbeiten und leben kann.
Ich wünschte ich würde mehr Feedback bekommen, selbst wenn es nur von den zwei, drei Leuten kommt die meinen Blog regelmäßig lesen (also wahrscheinlich meinen Eltern).
Mir tut es gut meine Gedanken niederzuschreiben, es hilf zu sortieren, gleichzeitig kann ich Erlebtes teilen und muss nicht dieselben Geschichten 1000x erzählen. Es ist schön hier ein klitzekleines Vermächtnis zu haben, einen Beweis, dass das alles wirklich passiert ist, einen Ausschnitt aus meinem Leben festzuhalten.
Ich möchte hier auch all denjenigen danken, die mir in meiner Zeit in Ecuador, vor allem den schweren Momenten, geholfen haben. Meinen Eltern, natürlich, mit denen ich hier teilweise ernstere und längere Gespräche über Skype geführt habe als in den letzten Jahren zu Hause. Meiner besten Freundin die immer für mich da ist und das obwohl wir und seit einem guten Jahr nicht gesehen haben und gefühlt einmal im Monat skypen. Meiner Schwester mit der ich zwar viel zu wenig Kontakt habe die mir aber von all meinen Familienmitgliedern doch am meisten fehlt. Und dann all den Freunden die den Kontakt nicht abgebrochen haben sondern immer noch verzweifelt versuchen Arbeitszeit und Zeitverschiebung zu umgehen um mit mir reden zu können.
Ich habe euch alle unglaublich lieb und freue mich, dass Ihr mich durch die Zeit begleitet habt. Danke, ich kann froh sein euch zu haben.
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